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Keep smiling

Zwei sportliche Menschen mit Handtüchern auf den Schultern halten Wasserflaschen und lächeln nach dem Training.

Kinder lächeln oder lachen bis zu 400 Mal am Tag, Erwachsene hingegen nur noch fünfzehn Mal, so die Statistik. Man könnte also meinen, je älter man wird, desto weniger gibt es zu lachen? Mehrere Studien belegen: Wer Sport treibt, nutzt einen sehr effektiven Glücksbooster. Wenn das mal kein Grund zum Lächeln ist! Einmal im Jahr feiert die ganze Welt den Tag des Lächelns.

Zu verdanken haben wir diesen schönen Anlass dem Werbegrafiker Harvey Ball aus Massachusetts, der den Smiley erfunden hat. Ursprünglich sollte Herr Ball einen Ansteckbutton für eine Versicherungsgesellschaft designen, um deren Mitarbeiter zu motivieren. So nahm der Siegeszug des drolligen gelben Gesichts mit dem Halbkreismund seinen Lauf und wurde zu einem weltweiten Phänomen.

Sport macht glücklich

Besonderen Grund zum Lächeln haben diejenigen, die sich sportlich betätigen. Eine großangelegte US-amerikanische Studie, die im Wissenschaftsjournal The Lancet Psychiatry erschienen ist, belegt: Sport macht glücklich, sogar mehr als Geld das zu tun vermag. Hierfür wurden mehr als 1,2 Millionen Menschen zu ihrer physischen und psychischen Gesundheit befragt. Ergebnis: Wer körperlich aktiv war, schätzte seine eigene persönliche mentale Verfassung deutlich positiver ein als die „Bewegungsmuffel“. Am besten schnitten diejenigen ab, die mindestens zwölf Mal pro Monat Sport machen. Aber Vorsicht: Wer es übertreibt, kann auch das Gegenteil erreichen. Allzuviel ist ungesund, denn der Körper muss auch Zeit zum Abschalten und Regenerieren haben.

Wie oft wir beim Sport lächeln, hängt auch maßgeblich von der Sportart ab. Aktivitäten in der Gruppe sind wahre Glücks-Booster. Seien wir doch mal ehrlich: Alleine macht das Training nur selten Spaß. Außerdem kapituliert man nicht so schnell vor dem inneren Schweinehund, wenn die Trainingspartner voll motiviert dabei sind. Ballsportarten, Gymnastik und Radfahren verbindet und hilft dabei, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Denn die soziale Interaktion schafft ein Gemeinschaftsgefühl, fördert positive Gedanken und schüttet in Verbindung mit der Bewegung Glückshormone aus.

Die beste (Abnehm-)Medizin

Laut einer US-Studie verbrennt Lachen tatsächlich Kalorien. Wer täglich mindestens zehn Minuten lang lacht, verbraucht demnach bis zu 40 Prozent mehr Kalorien am Tag. Allerdings muss das Lachen jedoch echt sein, damit die Kalorien purzeln. Rein rechnerisch kann man so über das Jahr verteilt und allein mithilfe von Lachen zwei Kilogramm Gewicht verlieren. Wieso also nicht mit den Trainingspartnern zwischen den Übungen die Köpfe zusammenstecken und über einen Schwank aus der Jugend lachen? Es lockert die Stimmung, festigt die Freundschaft und hilft beim Abnehmen.

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht performen wir nicht nur im Studio besser. Ein herzhaftes Lachen kann für den Körper auch ein Workout sein. Im Rahmen des Lachyoga-Ansatzes wurde eine Studie aus Cornwall ausgewertet. Sie kommt zum Schluss: Bei 100 intensiven Lachern verbraucht man dreimal so viele Kalorien als auf dem Ergometer.

Natürlich sollte man die positiven Auswirkungen von Frohsinn nicht als Freibrief verstehen, um den regelmäßigen Sport zu vernachlässigen oder gar zu ersetzen. In letzter Konsequenz macht mit Lachen zwar alles mehr Spaß, doch den Muskelaufbau begünstigt es leider nicht.

Start der Zweisamkeit?

Sobald Sie das Fitnessstudio betreten, beginnt Ihre persönliche Auszeit. Die Zeit, die Ihnen niemand nehmen kann, die nur für Sie selbst bestimmt ist und die Sie in vollen Zügen genießen können. Allein dies ist schon ein Grund zu Lächeln! Oftmals trainieren die gleichen Menschen zur selben Uhrzeit. So kommt es, dass eine flüchtige Bekanntschaft vielleicht im Laufe der Zeit bestimmte Signale sendet, die zu einem näheren Kennenlernen führen können. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Chemie vielleicht sogar stimmen könnte, ist ein freundliches Lächeln beim Erstkontakt. Darüber hinaus gibt es schließlich nicht wenige, die das Studio hauptsächlich aufgrund von Partnersuche besuchen. Es lohnt sich also, die Augen offenzuhalten.

Auf die Einstellung kommt es an

Nicht nur im Alltag leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Viele nehmen den Leistungsdruck vom Arbeitsplatz mit nach Hause. Doch sollte Sport vor allem etwas sein, das man für sich selbst tut. Deshalb gilt es zu versuchen, den Leistungsgedanken im Studio auszublenden. Im Idealfall macht ein Studiobesuch Spaß, weil man stolz darauf ist, seinen inneren Schweinehund zu überwinden und immer mehr Etappen auf dem Trainingsplan absolviert zu haben.

Die Devise „höher, schneller, weiter“ sollten Leistungssportler verfolgen. Als durchschnittlicher Studiogänger sollte Sport Spaß machen und dabei helfen, Stress abzubauen, anstatt weiteren zu verursachen. Dies gelingt am ehesten mit realistisch gesetzten Zielen und Spaß am Training. Jedes Mal, wenn Sie einen Meilenstein erreicht haben, belohnen Sie sich und andere mit einem Lächeln. Ein zusätzlicher Grund zur Freude kann zum Beispiel die Lieblingsmusik sein, die man beim Workout hört.

Was passiert beim Lächeln?

Den Fachbereich, der sich mit den Auswirkungen von Lachen befasst, nennt man Gelotologie. Unter anderem zeigt die Lachtherapie, welches Potenzial in den positiven Gefühlen steckt. Zurecht, wie sich herausstellt. Lachen ist körperliche Schwerstarbeit, ähnlich wie Sport. Ohne dass wir es gleich merken, werden Muskeln angespannt, auch solche, von denen wir gar nicht wissen, dass wir sie haben. Ungefähr 300 sind es vom Kopf bis zum Bauch, 17 davon im Gesicht. Beim Lachen beschleunigt sich die Atemfrequenz: Bis zu dreimal mehr Sauerstoff gelangt in den Organismus und macht uns auf diese Weise leistungsfähiger.

Experten wiesen nach, dass nach einem Lachanfall bestimmte Immunstoffe in unserem Körper stundenlang erhöht sind. Unter anderem nehmen Anzahl und Aktivität der Killerzellen zu. Daher erkranken fröhliche Menschen seltener. Mit einem Lächeln auf den Lippen fällt eben alles leichter. Und wie sagte gleich Charlie Chaplin: „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“

Quellennachweis: hshape UP
Bildnachweis: George Rudy / shutterstock.com

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