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Warmduscherverbot

Frau schwimmt mit ausgebreiteten Armen in eiskaltem, zugefrorenem See, im Hintergrund verschneite Landschaft.Für zarte Gemüter ist das sogenannte Anbaden definitiv nichts. Die vor allem an Küsten von Nord- und Ostsee bestehende Tradition erfreut sich in den letzten Jahren wachsender Beliebtheit – und das bei jung und alt. Was hat es mit der Faszination „Eisbaden“ auf sich und ist das eigentlich gesund sein?

In den Niederlanden und auf Sylt oder Rügen lassen sich jedes Jahr am Neujahrstag viele Badende nicht von den zapfigen Temperaturen von nicht einmal fünf Grad Celsius beeindrucken. Hier hat das Schwimmen am Neujahrstag oder auch anbaden genannt eine lange Tradition. Unsere skandinavischen Eisbadern entlockt das wahrscheinlich nur ein kleines Schmunzeln, denn dort ist es durchaus üblich erst einmal ein Loch in die dicke Eisdecke dortigen Seen zu hacken und dann ein eisiges Bad zu genießen. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt stellt sich jedoch die Frage, ob das tatsächlich gesund sein kann.

Pro-Eisbader sind der Meinung, das Bad stärke den Kreislauf, die Ausdauer, das Immunsystem und mache zudem noch extrem gute Laune. Grund dafür: Der extreme Kältereiz löst eine starke Adrenalin-Ausschüttung aus. Diese aktiviert die Muskulatur. Zudem ziehen sich die peripheren, also äußeren Blutgefäße zusammen, wodurch ein schnelles Auskühlen vermieden wird. Ohne Frage eine Trainingseinheit für deinen Körper. Problem dabei ist, dass oft nicht nur die äußeren, sondern auch teilweise innere Blutgefäße auf den extremen Reiz reagieren. Bei Menschen mit Kreislaufproblemen kann der Kälteschock auch auf das Herz übergreifen. Das plötzliche und schnelle Zusammenziehen der Blutgefäße kann zu einer reflexartig einsetzenden Schnellatmung führen – bis hin zur Hyperventilation. Eine kontrollierte Atmung ist dann unmöglich. Wichtig ist deshalb immer: stets langsam in das kalte Wasser gehen und nie einfach hineinspringen. Zudem ist es nötig, den Körper durch beispielsweise regelmäßige Wechselduschen gezielt auf derartig extreme Temperaturen vorzubereiten. Natürlich nur einen gesunden Körper.

Wenn du also vorhast, diese Tradition dieses Jahr mitzumachen, dann bereite dich entsprechend vor, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Tipps zum Eisbaden:

  • Geh langsam ins Wasser
  • Hab immer eine Begleitperson dabei
  • Halte den Kopf über der Wasseroberfläche
  • Bleibe nur wenige Minuten im Wasser
  • Zieh dir sofort danach was Warmes an
  • Hände weg vom Neujahrsschwimmen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder einer anderen akuten Erkrankung

Quelle: shape UP
Bildquelle: Girts – stock.adobe.com

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