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Warum guter Schlaf jung und schlank hält.

Ältere Frau liegt entspannt im Bett und streckt sich mit einem Lächeln im Gesicht, Sonnenlicht fällt durch das Fenster ins Zimmer.

Viele unterschätzen, wie stark Schlaf unsere Gesundheit beeinflusst. Guter Schlaf ist wie eine Ladestation für Stoffwechsel und Geist – während wir ruhen, werden wichtige Reparaturen durchgeführt und die Energie für den nächsten Tag aufgeladen. Er legt die Grundlage für kurzfristiges Wohlbefinden und langfristige Gesundheit.

Erfahren Sie, wie Sie Ihren Körper optimal unterstützen  können, um in der Nacht Ihre Gesundheit zu verbessern.

Während Sie schlafen, arbeitet Ihr Körper für Ihre Gesundheit

Nachts ist unser Körper alles andere als inaktiv. Es finden zahlreiche Prozesse statt, die die Gesundheit aktiv fördern: Das Immunsystem wird gestärkt, das Gehirn verarbeitet Informationen und die Zellen nutzen die „Fastenzeit“ zur Regeneration. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Wachstumshormon Somatotropin, das während des Tiefschlafs ausgeschüttet wird. Es spielt eine Schlüsselrolle bei der Reparatur und dem Wiederaufbau von Gewebe und
Muskeln, was besonders für die körperliche Erholung und Regeneration nach anstrengenden Tätigkeiten wichtig ist.

Oft unterschätzt: Schlaf trägt zur Regulierung von Entzündungsprozessen bei, was die Gesundheit von Herz und Gehirn unterstützt. Studien zeigen, dass ausreichend Schlaf entzündungsfördernde Moleküle verringert und sogar entzündungshemmende Mechanismen stärken kann.

Schlank im Schlaf?

Das steckt dahinter. In der Nacht finden wichtige hormonelle Anpassungen statt, die direkt Einfluss auf Hunger und Sättigung nehmen: Die Regulierung des Hungerhormons Ghrelin und des Sättigungshormons Leptin. Bei Schlafmangel wird das Hormongleichgewicht gestört. Die Folge: Am nächsten Tag verspüren wir verstärkten Hunger und Appetit und weniger Sättigung. Langfristig kann unzureichender Schlaf die Gewichtsabnahme verhindern bzw. sogar eine Zunahme fördern.

Ihr Blutzucker fährt Achterbahn und Sie haben öfter Heißhunger? Auch hier kann zu wenig oder schlechter Schlaf die Ursache sein. Denn wer schlecht schläft, verringert seine
Insulinempfindlichkeit, stört die Verstoffwechselung von Zucker und fördert langfristig die Entstehung einer Insulinresistenz.

Mikronährstoffe: Die Helfer für guten Schlaf.

Damit der Körper nachts reibungslos arbeiten kann, benötigt er essentielle Nährstoffe:

  • Eisen, Folsäure, Magnesium, Zink und Vitamin B12 unterstützen die Zellteilung und Zellerneuerung.
  • Biotin, Folsäure, Niacin und Vitamin B12 tragen zu einer normalen psychischen Funktion bei und unterstützen die innere Ruhe.
  • Tryptophan ist ein Vorläufer des „Schlafhormons“ Melatonin.
  • Magnesium unterstützt die Muskelentspannung und trägt zur Beruhigung des Nervensystems bei, was einen tiefen Schlaf begünstigt.

Evening Reset – So bringen Sie Ihren Körper in den Nachtmodus.

Ein guter Schlaf beginnt in den Stunden davor. Für eine erholsame Nacht ist es entscheidend, den Körper gezielt auf den „Nachtmodus“ umzuprogrammieren. Das bedeutet konkret: weniger Cortisol, mehr Melatonin. Nur wenn der Cortisol-Spiegel am Abend sinkt, kann Ihr Körper in den Erholungsmodus übergehen kann und gleichzeitig mehr
vom Schlafhormon Melatonin produzieren. Das gelingt am besten mit einer entspannenden Abendroutine.

So fördern Sie den Cortisol-Abbau:

  • Entspannung an: Atemübungen, leichte Dehnübungen, Yoga oder eine warme Dusche können helfen, den Körper in einen ruhigen Zustand zu versetzen.
  • Weniger Bildschirmzeit: Nicht nur regt das blaue Licht die Cortisol-Produktion an, Nachrichten und Neuigkeiten können uns aufwühlen und in Alarmbereitschaft versetzen.

So fördern Sie die Melatonin-Bildung:

  • Licht aus: Dunkelheit ist der stärkste Melatonin-Signalgeber. Setzen Sie auf dunkle Räume und gedämpftes Licht vor dem Schlafengehen.
  • Tryptophanreiches Abendessen: Tryptophan finden Sie z. B. in Käse, Milch und Nüssen. Auch eine leicht verdauliche Mahlzeit aus komplexen Kohlenhydraten spielt eine Rolle.

Kohlenhydrate am Abend?

Kohlenhydrate am Abend – sind sie für den Schlaf förderlich oder nicht? Im Allgemeinen verarbeitet der Körper Kohlenhydrate am Abend etwas schlechter als am Morgen, was zu einem stärkeren Anstieg des Blutzuckerspiegels führen kann.

Doch keine Sorge – es kommt auf die richtigen Kohlenhydrate an! Setzen Sie auf komplexe, nährstoffreiche Kohlenhydrate wie Vollkornprodukte, Kürbis, Süßkartoffeln oder Linsen. Diese lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen und unterstützen sogar die Produktion von Melatonin: Essen wir Kohlenhydrate, wird Insulin ins
Blut ausgeschüttet. Dieses hilft Tryptophan, dem Vorläufer von Melatonin, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden, wo es anschließend in Melatonin umgewandelt werden kann.

Ein Abendbrot aus Vollkornbrot mit Gemüse und Käse versorgt Sie also nicht nur mit wichtigen Nährstoffen (B-Vitaminen, Magnesium, Tryptophan), sondern hilft bei der Produktion des Schlafhormons.

Quelle: LaVita
Bildquelle: Frau schlummert im Bett © Tatyana Gladskih/stock.adobe. com

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