Sport kann die Menge der Stresshormone bei Menschen mit Depressionen reduzieren. Brasilianische Forscher fanden nun heraus, dass das für depressive Stimmungen mitverantwortliche Stresshormon Cortisol durch Sport beeinflusst wird. Ganz normal seien schwankende Cortisolwerte im Laufe des Tages. Ist der Wert allerdings dauerhaft und häufig erhöht, stehen auch nicht erkrankte Menschen unter Stress und es folgt Erschöpfung. Die Wirkung antidepressiver Medikamente nimmt bei einem erhöhten Cortisolwert ab. Eine sportliche Aktivität, abhängig von Häufigkeit und Intensität, kann laut der durchgeführten Studie den Wert des Hormons wieder reduzieren.